Er bestand als einziger das B-Examen mit „Auszeichnung“ und bereits ein Jahr später das A-Examen (mit Orchestererfahrung) mit „Gut“. Sein Organistenexamen absolvierte er 1969 in Trier.
Nahezu 30 Jahre lang übte Werner Lohner an der katholischen Kirche „St. Cyriakus“ in Mendig den Organistendienst aus. Von 1971 - 1996 war er als Musiklehrer an der Hauptschule Sinzig und von 1996 - 1999 an der Grundschule Sinzig tätig.
Seine Chöre zählen fast alle zu den „Meisterchören“ des Sängerbundes Rheinland-Pfalz und haben ihr Können in zahlreichen Konzerten, Wettbewerben, Leistungssingen, Rundfunk- und Fernsehsendungen sowie bei Schallplattenaufnahmen unter Beweis gestellt.
Seine „Chorgruppe Lohner“ errang bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben mehrmals 1. Preise, u. a. beim Franz-Schubert-Chorwettbewerb in Wien den Franz-Schubert- Preis für die beste Interpretation eines Schubert-Chorwerkes. Zuletzt war die Chorgruppe Lohner beim internationalen Chorwettbewerb „Europa, deine Lieder“ in Barcelona erfolgreich und errang eine Goldmedaille.
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände verlieh Werner Lohner 1969 den Titel eines „Chordirektors ADC“, der Fachverband Deutscher Berufschorleiter 1990 den Titel „Musikdirektor FDB“.
Von 1973 - 1996 gehörte er dem Musikausschuss des Sängerbundes Rheinland-Pfalz an. In dieser Position ist er vielen auch als Wertungsrichter bekannt.
Im Nobember 1996 verlieh der Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz Werner Lohner den „großen Wappenteller“ für besondere musikalische Verdienste. In Januar 1997 erhielt er aus der Hand der Kultusministerin Dr. Rose Götte die „Peter-Cornelius-Plakette“, die höchste Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz für große Verdienste auf dem Gebiet der Musikpflege. 2003 wurde er für 40jährige Chorleitertätigkeit mit der silbernen Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet.
Der Bundespräsident Horst Köhler erhrte Werner Lohner am 26. November 2008 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, das am 26. Februar 2009 durch den Staatssekretär Hofmann - Göttig in Mainz überreicht wurde.